Mit Mathematik Unfälle bei Freitauchern vermeiden
Eine kürzlich veröffentlichte Dissertation des Dr. Juan M. Batle enthüllt die Geheimnisse der Dekompression

Eine kürzlich veröffentlichte Dissertation des Dr. Juan M. Batle enthüllt die Geheimnisse der Dekompression

Dank mathematischer Tabellen kann der Apnoetaucher sicherer tauchen und Unfälle vermeiden. Sie sind das Ergebnis einer 20 jährigen Forschung von der international führenden Referenz für Hyperbare Medizin, Dr. Juan M. Batle, von der Juaneda.

Die drei mathematischen Variablen der Tiefe, der Tauchzeit und der Erholung an Land sind die Schlüsselelemente in den Dekompressiontabellen für "Apnea", den sogenannten "Breath-hold Apnea Tables for Lower Embolism", deren Initialen dem Namen ihres Erfinders, Dr. Batle, entsprechen. Im Rahmen der Veröffentlichung seiner Doktorarbeit erklärt der Verfasser: "Die Tabellen sind das Ergebnis einer Studie zur Dekompressionskrankheit unter Apnoetauchern beim Unterwasserfischfang. Von 60 solcher Unfälle, die sich weltweit ereignet haben, konnten wir 54 im MEDISUB untersuchen. Das hat uns erlaubt, diese Dekompressionstabellen zu entwickeln und auszuarbeiten."

Ziel ist es, vorzusorgen und Unfälle unter Freitauchern zu vermeiden, wobei bewiesen wurde, dass die Dekompression auch bei dieser Art der Tauchgänge notwendig ist. Seit Veröffentlichung dieses Prinzips im Jahr 2002 ist es gelungen, die Zahl der Unfälle deutlich zu reduzieren. Von einem Spitzenwert von 12 registrierten Fällen pro Jahr liegt der Durchschnitt jetzt nur noch bei einem Unfall pro Saison.

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